Blei im Trinkwasser – Fragen & Antworten
Sind alte Bleirohre noch ein Risiko? Wo sind sie zu finden und wie schädlich ist Blei wirklich? Wir beantworten die häufigsten Fragen zu Grenzwerten und Gefahren, besonders für Babys und...

Je mehr Kalk sich im Wasser befindet, desto „härter“ ist es. Als Kalk werden wasserlösliche Mineralien, allen voran Kalzium und Magnesium, bezeichnet.
Das deutsche Trinkwasser wird in drei Härtebereiche eingeteilt:
Während das Wasser die Böden und Gesteinsschichten durchfließt, lösen sich Mineralien ab und gelangen ins Wasser.
Je nach dem, wie mineralstoffreich die Böden und Gesteinsschichten der jeweiligen Region sind, variiert auch die Wasserhärte.

Die häufige Verwendung von Nitrat in Düngemitteln sowie die Überbeweidung der Wiesen und die damit einhergehende große Menge Tierdung machen diese Faktoren zu einem Problem. Die großen Mengen Nitrat können von den Pflanzen nicht mehr aufgenommen werden und gelangen so ins Grund- und Flächenwasser.
Nitrat ist im Prinzip nicht direkt schädlich für den gesunden Verbraucher. Es wird aber durch das Zusammenspiel mit mit Darmbakterien zu Nitrit umgewandelt, was sich negativ auf die Gesundheit (etwa lebensgefährliche Blausucht bei Babys) auswirkt.
Es können sich während dieses Prozesses außerdem sogenannte Nitrosamine entwickeln, die als krebserregend gelten.

Das Schwermetall Nickel kommt in verschiedenen Gesteinsarten vor. Nickel ist in seiner Reinform nicht wasserlöslich – dies gilt allerdings nicht für verschiedene Nickelverbindungen. Auch wenn das Spurenelement für manche Organismen lebenswichtig ist, wirkt es vor allem in höheren Dosen toxisch.

Natrium kommt in der Verbindung mit Chlorid (Kochsalz) in vielen Lebensmitteln vor.
Natrium gelangt löst sich aus den verschiedene Gesteinsschichten ab. Vor allem Tiefenbrunnen und insbesondere private Hausbrunnen gewinnen sehr häufig Wasser, das einen sehr hohen Natriumgehalt aufweist.

Das Schwermetall Kupfer ist im minimalem und natürlich vorkommenden Dosen lebensnotwendig. Die durch Kupferrohre und -armaturen im Leitungswasser vorkommenden Konzentrationen können die Gesundheit des Konsumenten langfristig und oft lange Zeit unbemerkt negativ beeinflussen.

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